Die Welt ist übersät mit Wäldern: riesige grüne Weiten voller Bäume, in denen man die Verbindung mit der Natur wiederherstellen und Ruhe sowie Frieden finden kann.
Bist du ein Naturmensch? Entdecke mit uns die 15 schönsten Wälder der Welt, in die du eintauchen kannst!
Der Schwarzwald
Der Schwarzwald liegt in Deutschland, in der Region Baden-Württemberg, und ist von dunklen Tannen geprägt. Seit der Römerzeit flößte dieser Wald Furcht ein, da die dichte Vegetation kaum Licht durchließ. Ein perfekter Ort für alle, die eine düstere Atmosphäre lieben.

Der Regenbogenwald
Im Gegensatz zum vorherigen wirkt dieser Wald wie ein Kunstwerk. Er befindet sich auf der Insel Maui (Hawaii) und ist reich an Regenbogen-Eukalyptusbäumen mit vielfarbigen Stämme. Wenn die Rinde trocknet und abfällt, kommen verschiedene Farbtöne zum Vorschein. Das Ergebnis ist ein echter Regenbogenstamm, ein Naturkunstwerk.

Die Wälder der Dolomiten
In der italienischen Region Trentino-Alto Adige erstrecken sich riesige Lärchenwälder in den Bergen der Dolomiten. Sie bedecken verschiedene Täler der Gegend. Eines der atemberaubendsten Beispiele ist der Pragser Wildsee (italienisch Lago di Braies): dort kannst du entspannende Spaziergänge in der Bergnatur genießen.

Der versunkene Wald des Kaindy-Sees
In Kasachstan entdeckt man einen Unterwasserwald. Der Wals ragt aus dem Wasser des Kaindy-Sees heraus. Der Name des Waldes bedeutet „Steinfall„: ein Erdrutsch ließ den Boden in eine Art Becken absinken, das anschließend von einem Fluss aufgefüllt wurde. So entstand der See, aus dem heute die Fichten wachsen.

Der Bambuswald
Dieser Wald befindet sich in Arashiyama, Japan. Es ist ein dichter Wald aus sehr hohen Pflanzen, der von zahlreichen Wegen durchzogen wird. Die Blätter erzeugen ein unbeschreibliches Geräusch, wenn der Wind durch die Bambushalme streicht: so wurde dieser Wald vom japanischen Umweltministerium unter die 100 Klanglandschaften Japans aufgenommen. Außerdem befinden sich hier historische Gebäude und Denkmäler: hier suchten die japanischen Kaiser Zuflucht.

Der Umbra-Wald
Dieser Wald liegt in Apulien, Italien. Der Name bezieht sich nicht auf die gleichnamige Region Umbrien, sondern auf den Schatten der Bäume. Er befindet sich im Nationalpark Gargano und besteht aus alten Buchen, die seit 2017 zum UNESCO-Welterbe gehören.

Der Hoh-Regenwald
Das ist ein Regenwald im Olympic-Nationalpark im US-Bundesstaat Washington. Er gehört zu den faszinierendsten und größten gemäßigten Regenwäldern der Vereinigten Staaten. Hier findet man zwei Tannenarten: die Westliche Hemlock-Tanne und die Sitkafichte. Daneben wachsen auch andere Baumarten wie Ahorne und Pappeln – ein idealer Wald für alle, die eine große Vielfalt an Pflanzen erleben möchten.

Der Peak-District-Wald
Dieser Wald liegt in Mittelengland, entlang der Penninen. Er ist ein perfekter Ort zum Wandern – zahlreiche Routen helfen dabei, sich in dem weitläufigen Gebiet zu orientieren. Es handelt sich um einen der meistbesuchten Naturparks Europas, geprägt von weiten Eschenwälder. Wer eine geheimnisvolle Atmosphäre sucht, sollte diesen Wald im Winter besuchen, wenn er in Nebel gehüllt ist.

Der Tsingy-Wald
Auch als „Wald der Messer“ bekannt, liegt er im Nationalpark Tsingy de Bemaraha in Madagaskar. Die pinienförmigen Bäumen wachsen auf sehr scharfen Felsen. 1990 wurde der Wald zum UNESCO-Welterbe erklärt. Sie werden von diesen Arten von natürlichen Kathedralen, wo Lemuren wohnen, verzaubert sein.

Der Affenwald
Er liegt in Bali, in Indonesien. In diesem Wald hat alles eine symbolische Bedeutung – von den Bäumen über die Tempel bis hin zu den Makaken. Es ist ein bekannter hinduistischer Kultort. Das Gebiet ist von einem 12,5 Hektar großen Wald umgeben, der aus 190 Baumarten besteht.

Biologisches Reservat Monteverde
In diesem Schutzgebiet in Costa Rica, entlang der Cordillera de Tilarán, befindet sich ein bezaubernder Regenwald. Es ist der ideale Ort, um sich vollständig in das Grün der Natur einzutauchen – inmitten fischreicher Wasserläufe und einer bunten Vogelwelt.

Der Firhmin-Wald
Er befindet sich auf Sokotra, einer Insel im Indischen Ozean vor der Küste Somalias. Ein ganz besonderer Wald: charakteristisch sind Exemplare der Dracaena cinnabari, auch „Drachenblutbaum“ genannt. Diese für die Insel typischen Bäume haben Harz in einem leuchtend roten Farbton und eine Krone, die einem umgestülpten Regenschirm ähnelt. Außerdem wachsen sie auch in unwirtlichem Gelände.

Der Riesenwald
Dieser Wald liegt in den Bergen der Sierra Nevada, im Sequoia-Nationalpark in den USA. Er beherbergt zahlreiche Riesenmammutbäume (Sequoiadendron giganteum) – die größten Bäume der Welt. Hier findet man einige der mächtigsten Bäume der Erde, darunter den „General Sherman“: ein etwa 2.500 Jahre altes Exemplar, fast 84 Meter hoch und rund 1.900 Tonnen schwer.

Der Kongobecken-Regenwald
In Zentralafrika befindet sich der nach dem Amazonas zweitgrößte Regenwald der Welt. Die einzige menschliche Präsenz besteht aus indigenen Völkern. Sie haben ihre historischeTraditionen bewahrt und bleiben immer in engem Kontakt mit der Natur. Hier findet man einer außergewöhnlichen Artenvielfalt und einem Canyon mit Blick auf den Ozean.

Aokigahara
Der Name dieses Waldes bedeutet „Meer aus Bäumen„. Es handelt sich um eine 35 Quadratkilometer große Waldfläche am Fuße des Fuji in Japan. Hier findet man Eishöhlen, Lavafelder und Vegetation. Außerdem wachsen hier besondere Pflanzen wie die japanische Eiche, die Schneeblume (Neige des fleurs) und die Siebold-Hemlocktanne (Tsuga sieboldii).

Insgesamt gibt es auf der ganzen Welt viele Wälder, die man entdecken kann. Worauf wartest du noch? Tauche ein in eine dieser fantastischen grünen Oasen und erlebe ihre unberührte Natur!
Cover image: photo via Canva PRO


