Gernsbacher Sagenweg

Schwarzwaldkulisse pur: Waldberge, Wiesentäler, rauschendes Wasser, Gemütlichkeit. Dieser sagenhafte Genießerweg führt Sie auf alpinen Pfaden durch die Natur Badens.
  • Dauer: 2 h

  • Schwierigkeit: Mittel

  • Das Besondere: Auch ohne Karte und Ortskenntnis findet man sich hervorragend auf diesem einheitlich beschilderten Weg zurecht und erfährt an fünf Stationen mehr über die Sagen und Geschichten, die dem jeweiligen Ort ihren Namen gaben.

  • Länge: 5 km

  • Höhenmeter: 259 m

  • Reiseart: zu Fuß

  • Kosten: 0

  • Unsere Tipps: Dieser Pfad ist auf Grund der teils alpinen Pfade nicht für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Auch sollten Sie schwindelfrei auf dieser Art von Wegen sein.

Auf überwiegend natürlichem Untergrund führt dieser Rundweg auf vielen schmalen, teils schon alpinen Pfaden zu den Sagen-Stationen.

Von der Klingelkapelle aus geht man auf dem schmalen Zick-Zack-Pfad in Richtung Schloss Eberstein. Auf halber Höhe erreicht man die Aussichtsplattform der „Engelskanzel“. Hier entschädigt die wunderbare Aussicht auch schon von den Anstrengungen des ersten beschwerlichen Anstiegs.  

Durch herrlichen Mischwald hindurch geht es nun weiter hinauf in Richtung Luisenruhe. Der breite Grasweg, genannt Hildaweg, verläuft nun bergaufwärts zum Baumkundlichen Lehrpfad des Schlosses Eberstein. Ein gesonderter Besuch mit Hilfe einer ausführlichen Beschreibung, die bei der Touristinfo Gernsbach erhältlich ist und über die exotischen Raritäten und etwa 40 Tannen-, 23 Birken-, 50 Eichen- und 60 Ahornarten aufklärt, ist empfehlenswert.  

Ein kleiner Abstecher führt bei der nächsten Weggabelung hinauf zum Wachtelbrunnen. Die darüber gelegene Brunnenstube wurde über viele Jahre in mühevoller Handarbeit in über 400 Arbeitsstunden von Mitgliedern des Schwarzwaldvereins Gernsbach restauriert. Nun lockt das idyllische Fleckchen wieder zu einer kleinen Rast, denn nach 450 Jahren fließt das Quellwasser aus dem Gernsberg wieder zur Erfrischung an seinen Bestimmungsort, den Wachtelbrunnen.

Für Schwindelfreie lohnt sich nun ein weiterer Abstecher über einen alpinen Pfad entlang an großen Rhododendronbüschen und 50 verschiedenen Kiefernarten zu dem beliebten Aussichtspunkt „Am Grafensprung“.

Von nun an führt der Sagenweg links den Berg hinauf bis zum Murgtalblick, einem Aussichtpunkt am Fuße der Weinberge. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Eingangsportal von Schloss Eberstein. Die Schloss-Schänke wartet hier auf den hungrigen Wanderer mit badischen Köstlichkeiten.

Nach einer gemütlichen Rast führt der Sagenweg nun ein kurzes Stück auf der oberen Schlossstraße entlang und bald links auf einem Pfad hinauf, bis zu einem Felsvorsprung mit herrlicher Aussicht auf die Schlossanlage. Nun wandert man hinüber zur „Erzgrube“, ein geheimnisvoller Ort. 

Auf dem so genannten Erdmännlespfad geht es weiter zum „Forlenkopf“. Von hier aus führt der Rundweg rechts hinunter und quert die Obere Schlossstraße am Straßendenkmal, um schließlich auf einem schmalen Pfad bergab bis zum „Hambrechtbrunnen“ und weiter zur „Schönen Aussicht“ weiter zu verlaufen. Von dem kleinen Felsplateau drängt sich ein Blick in den nahe gelegenen Rockertwald auf der gegenüberliegenden Murgseite geradezu auf.

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt der Tour. Bergab geht es wieder auf einem schmalen Pfad zurück zur Klingelkapelle. Mit einer gemütlichen Einkehr in einer der vielen Gernsbacher Gaststätten kann man diese Wanderung würdig abschließen.

Umweltfreundliche Unterkünfte

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