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Warum wir es mögen
Diese Route vereint alles, was wir an nachhaltigem Reisen lieben: die Langsamkeit des Fahrrads, die Schönheit einer wilden Küste, den Respekt vor der Umwelt und die authentische Entdeckung einer lokalen Kultur – der baskischen, die noch tief verwurzelt ist. Es ist eine kurze Strecke, aber voller Emotionen, Landschaften und Geschmackserlebnisse. - Reisezeit: 2 Std.
- Schwierigkeit: Leicht
- Länge: 25 km
- Höhenmeter: 150 m
- Begehbarkeit: E-Bike
- Kosten: 0
- Unser Tipp: Auch wenn viele lokale Radfahrer keinen Helm tragen, empfehlen wir dringend, einen zu benutzen: Alle Verleihstationen stellen ihn zur Verfügung, einfach danach fragen. Und denken Sie daran: Trotz der wenigen Kilometer ist das Höhenprofil anspruchsvoll, daher ist ein E-Bike die beste Wahl, um den Tag entspannt zu genießen. Machen Sie viele Pausen, probieren Sie lokale Spezialitäten, machen Sie Fotos und lassen Sie die Landschaft Ihr Tempo bestimmen.
Die Tour beginnt in Biarritz, wo Sie ein E-Bike mieten können, falls Sie keines dabei haben. Von hier aus folgt man dem gut ausgeschilderten Radweg und fährt südwärts entlang einer Küstenroute, die sich zwischen Anstiegen und herrlichen Aussichtspunkten abwechselt.
Nach etwa 10 Minuten (5 km) erreicht man einen goldenen Strand, ideal für Familien, mit Restaurants und einer Surfschule, auch bei Flut gut zugänglich. Kurz danach sieht man das Château von Biarritz auf einem Hügel thronen – ein Vorgeschmack auf den nächsten Naturabschnitt.
Nach 3,5 km lohnt sich ein Halt am Belvedere des Chemin Tutilenia, das einen weiten Blick auf den Espace Naturel Sensible d’Erretegia bietet – ein 65 Hektar großes Naturschutzgebiet mit Dünen, Klippen, Küstenwiesen und der eindrucksvollen Plage d’Erretegia, wo organisches Material zum Schutz des Ökosystems nicht entfernt wird. Hier kann man das Fahrrad etwa 250 m vom Strand entfernt abstellen und eine Pause einlegen.
Nur wenige Schritte entfernt bietet der Kiosk Kanttu ein einfaches, aber köstliches Mittagessen mit lokalen Produkten: Herzmuscheln, Rippchen, geschmorte kleine Tintenfische und frittierte Calamari, begleitet von frischen Säften oder Craft-Bier – alles mit Blick auf den Ozean.
Es geht wieder bergauf, um den Radweg erneut zu erreichen und den spektakulären Abschnitt des Cor de la Falaise (1,2 km) zu fahren, wo sich der Horizont über dem tiefblauen Ozean öffnet.
Die nächste Etappe ist die Chapelle Sainte-Madeleine auf einem Hügel. Einst ein Rastplatz für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela, ist sie heute ein Ort der Ruhe und Besinnung mit Blick auf die Pyrenäen, La Rhune und den Monte Jaizkibel in Spanien.
In Bidart legen wir eine Kaffeepause vor dem Frontón ein – dem typischen baskischen Platz für das Pelota-Spiel – und bewundern die Fachwerkhäuser mit ihrer dunkelroten Struktur, einer Farbe, die ein Symbol der baskischen Identität ist.
Nach einer weiteren kurzen Etappe erreicht man die Plage de Parlementia, einen breiten Sandstrand, der von der Tour de Koskenia dominiert wird, einem restaurierten Turm, der einst als Walfang-Aussichtspunkt diente.
Die Route endet im Port de Guéthary, einem ehemaligen Walfängerhafen, der heute ein ruhiger Zufluchtsort für kleine Fischerboote ist. Hier genießen wir bei Sonnenuntergang einen Drink mit Pintxos mit Blick auf den Ozean – der perfekte Abschluss eines unvergesslichen Tages.