Cinque Terre

Lasst uns einen Ausflug unternehmen um die unberührtesten Orte Italiens kennenzulernen: eine lange felsige Küste mit Buchten und Stränden welche von einem kristallgrünen Meer benässt werden und fünf traditionelle und bunte auf den Felsen stehende Dörfchen.
  • Dauer: 8 Stunden

  • Schwierigkeit: Mittel

  • Das Besondere: Die Cinque Terre bilden ein einzigartiges Gebiet in der Welt. Du wirst dich mitten in der unberührten Natur zwischen Weinreben und Meer befinden und wirst die kleinen Dörfer welche aussehen wie bunte Bilder bestaunen.

  • Länge: 13 km

  • Höhenmeter: 220 m

  • Reiseart: zu Fuss

  • Kosten: 13

  • Unsere Tipps: Du kannst die Cinque Terre Card wählen welche Folgendes einschliesst: die Busfahrten zu allen Dörfern , den Zugang zum Pfad Sentiero Azzurro , den freien Eintritt zu einigen Museen des Gebietes des Cinque Terre Parks sowie den Zug auf unbegrenzte Weise. So wird es einfach sein auch im Zug oder im Bus zu reisen und man kann auch nur einige Etappen der Route auswählen, falls es zu streng werden sollte.

Cinque Terre Karte
Karte di https://www.incinqueterre.com

 

Du wirst dich vor einzigartigen und atemberaubenden Panoramen befinden, wirst den Zauber der engen Strassen der fünf Dörfer und ihrer bunten Häuser erleben, und wirst dich mit den Duft des Meeres berauschen. Das alles erwartet dich während dem Ausflug zu Fuss beim Erkunden der weltbekannten Cinque Terre.

Riomaggiore

Riomaggiore, Cinque Terre, Italien
Riomaggiore, Bild von Artur Staszewski via Flickr

 

Der Ausgangspunkt unserer Reise ist Riomaggiore. Das erste der fünf Dörfer ist mit dem Zug von La Spezia in weniger als 10 Minuten erreichbar und von Genua in circa eineinhalb Stunden. Der Bahnhof ist vom Zentrum der Stadt von einem langen Tunnel getrennt, welchen man rechts beim Ausgang des Bahnhofes finden wird. Bei der Abzweigung kann man gerade aus gehen und beim unterirdischen Durchgang  bis zum Bahnsteig hinuntergehen oder Links abbiegen, so wird man die Hauptstraße der Stadt erreichen. Das bunte Dörfchen ist eher klein jedoch zauberhaft und charmant; spaziere durch seinen typischen Gassen und verpasse nicht das Schloss und die romantische und zauberhafte Panoramaterrasse!

Um die zweite Etappe des Ausfluges zu erreichen, nimmt man die steilste, schönste Strasse  die Via dell’Amore (Strasse der Liebe), der erste Teil des Pfades Sentiero Azzurro. Der Pfad ist nur 1 km lang und verbindet die Dörfer Riomaggiore und Manarola durch einer wunderschönen Fußgängerzone lotrecht aufs Meer.

Leider ist heute nur ein Teil von Manarola zugänglich, welcher jedenfalls nicht zu verpassen ist. Der ganze Weg sollte im April 2017 wieder geöffnet werden. Der alternative Weg um Manarola zu erreichen, ist der Weg Via Beccara, etwas anstrengender da er den Hügel überquert. Dieser ist 1,5 km lang mit einer Stunde Gehzeit.

Cinque Terre: Via dell'Amore Pfad welcher Riomaggiore und Mandorla verbindet
Via dell'Amore Pfad welcher Riomaggiore und Mandorla verbindet Bild von Dominik via Flickr

 

Manarola

Manarola, Cinque Terre, Italien
Manarola, Bild von Fougerouse Arnaud via Flickr

Hier sind wir am zweiten Dorf der Cinque Terre angelangt, dieses ist das fotogenste Dorf, daher vergiss den Fotoapparat nicht und verewige dieses Paradies! Manarola ist wegen der Krippe bekannt, welche alle Jahre am 8. Dezember eingeweiht wird und normalerweise Ende Januar wieder schliesst. Diese sehr eigenartige und wunderbare Krippe mit Lichtern wurde im Jahre 2007 eingeweiht und ist die größte der Welt! Der Erfinder und Erbauer der Krippe ist Mario Andreoli, ein Ortsansässiger der alle Jahre mehr als 300 Figuren des Advents in Naturgröße und circa 17 Tausend Lichter überall auf der Terrassierung des Hügel aufstellt. Was diese Krippe noch spezieller macht ist dass sie ganz ökologisch ist; sie ist nämlich von der Sonnenenergie versorgt. Wenn du Liebhaber des Weines bist, ist hier ein Halt ein Muss. Der Wein von Manarola ist einer der kostbarsten Weine Liguriens, der Name ist Sciacchetrà und wird nur in dieser Gegend hergestellt. Suche die Cassola, die Terrasse auf dem Dach der Häuser, dort lässt man im September die Trauben in der Sonne dürren. Das Ergebnis ist eine Trockenbeereauslese, ein süßer Likörwein mit goldenen und Bernsteinfarben.

Um die Cinque Terre weiter zu erkunden müsste man den zweiten Teil des Pfades Sentiero Azzurro begehen welcher Manarola mit dem Bahnhof von Corniglia verbindet. Auch hier spürt man noch die von der Überschwemmung verursachten Schäden vom Jahre 2011 und dieser Teil bleibt wahrscheinlich bis zu April 2016 geschlossen. Der 2 km lange Weg geht dem Meer entlang und die Gehzeit ist weniger als eine Stunde. Als alternativer Weg zur Hauptstrasse des Sentiero Azzurro muss man Volastra erreichen, ein kleines Dorf zudem man auf dem Pfad Nr. 6 gelangt, von dort die Abführung Nr. 6d nehmen bis zu Corniglia. Auf diese Weise sind die zwei Dörfer 4,5 km voneinander entfernt.

Corniglia

Corniglia, Cinque Terre, Italien
Corniglia, Bild von Pank Seelen via Flickr

Auf jeden Fall wird man den Bahnhof von Corniglia erreichen, wo eine grosse Freitreppe mit 383 Stufen mit dem Namen Lardarina warten. Wenn es zu streng scheint, keine Sorge: der Busservice wird dich in wenigen Minuten zum Zentrum bringen! Corniglia ist das einzige Dorf welches nicht direkt am Meer liegt, es befindet sich nämlich auf einem kleinen und steilen Vorgebirge auf 100m u.d.M. Das kleine Dorf ist viel weniger vom Tourismus beschmutzt und bietet eine unvergleichbare Aussicht.

Die umgebenden Hügel sind wie in der ganzen Gegend mit Reben und Oliven angebaut und es ist üblich Frauen zu sehen welche mit ihren Obstkörben auf den Köpfen hin und hergehen.

Nicht weit entfernt mit einem Tunnel verbunden (man soll mit Taschenlampe gehen) wird man den herrlichen und einsamen Strand von Guvano finden, dieser ist hauptsächlich ein Nacktbadestrand mit sehr klaren Wasser und einem unvergesslichen Meeresgrund.

Dem Sentiero Azzurro entlang gehend erreicht man den Pfad nach Vernazza der circa 3km lang ist und der erste Teil der nicht dem Meer entlang geht. Dieser geht nämlich durch einer Waldgegend, durch Weingärten und Olivenhainen; man spaziert hinauf bis man 208m erreicht und dann wieder bis zum Dorf hinuntergeht.

Vernazza

Vernazza, Cinque Terre, Italien
Vernazza, Bild von Jason OX4 via Flickr

Nach fast eineinhalb Stunden wird man sich in Vernazza befinden, und man wird das Gefühl haben vor einem Bild zu stehen. Dieses Dorf ist von den meisten Touristen als das schönste der fünf Dörfer betrachtet. Trotz der grossen Touristenanwesenheit, bleibt es ein Dorf mit einer Seefahrerseele. Die weiteren Turmhäuser im Genuastil sind im Amphitheaterform um einer kleinen Bucht geordnet, die Abwehrmauern und der Turm des Schlossen überragen das Dorf. Vernazza ist das einzige Dorf der Fünf Dörfer welches einen natürlichen Hafen hat. Nimm dir Zeit diese einzigartige Perle der Welt zu betrachten und probiere vielleicht sogar ein lokales Produkt in einem der typischen caruggi.

Wir nehmen zum letzten Mal den Pfad Sentiero Azzurro, auf einem anderen Abschnitt nicht neben dem Meer. Man überquert die Hügel, steigt hinauf und es öffnet sich eine atemberaubende Sicht auf den Hafen von Vernazza: hier soll man einige Fotos schiessen! Der Pfad ist etwas länger als 3 km und die Gehzeit ist circa zwei Stunden.

Monterosso

Monterosso, Cinque Terre, Italien
Monterosso, Bild von Lee Coursey via Flickr

Hier sind wir an der letzen Etappe der Route angelangt! Monterosso ist die größte Stadt der Fünf Dörfer und daher die am meisten besichtigte. Es ist das beliebte Dorf vom Dichter Eugenio Montale. Dieses Dorf ist zwischen cartuggi, kleinen Booten, Zitronenbäumen und Hügeln eine kleines Juwel Italiens. Es teilt sich zwischen der neuen und der alten Stadt und bietet verschiedene Strände, darunter auch sandige.

Um am Ausgangspunkt unseres Ausfluges zu kommen, empfehlen wir den Zug zu nehmen welcher in 15 Minuten wieder nach Riomaggiore bringt.

Eine Reise welche man mindestens einmal im Leben unternehmen sollte, im Lande des Weltkulturerbes, wo die Aufregung garantiert ist und ein Ort wo der Mensch mit einigen Schwierigkeiten versucht sich an die Natur zu eignen, um zusammen zauberhafte Panoramen zu bilden.

Autor: Chiara Marras

Titelfoto: Bastien M, via Flickr

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