Remstal Radroute

Die Radtour entlang der Rems: Fachwerk, Landschaft, Lebensart.
  • Dauer: 11 h

  • Schwierigkeit: Einfach

  • Das Besondere: Die Kultur und Historie dieser Gegend ist auf diesem Radweg allgegenwärtig und beeindruckend.

  • Länge: 79 km

  • Höhenmeter: 619 m

  • Reiseart: Rad

  • Kosten: 0

  • Unsere Tipps: Es bietet sich an, diese Tour in zwei Etappen aufzuteilen mit dem Zwischenziel Schorndorf. Ein Fahrradhelm dient Ihrer eigenen Sicherheit und sollte auch auf dieser Tour aufgesetzt werden.

Die Tour beginnt in Remseck mit der Überquerung der längsten freitragenden Holzbrücke der Welt. Sie ist 80 Meter lang und das Wahrzeichen der Stadt.

Als nächstes erreicht man die Stadt Waiblingen. Die idyllische Altstadt ist von der gut erhaltenen und teils begehbaren Stadtmauer umgeben, umsäumt von grünen Flussauen.  

Großheppach, ein Stadtteil von Weinstadt, war im Spanischen Erbfolgekrieg Ausgangspunkt kriegerischer Unternehmungen und ist der nächste Zielpunkt der Radroute.  

Die Radroute führt weiter durch das Tal der Rems, das sich hier gegen Osten weitet. Vor dem Etappenziel Schorndorf, wird noch Remshalden mit dem Teilort Grunbach und das heimelige Winterbach durchradelt. Die imposante Fachwerkkulisse und der historische Marktplatz laden zum Verweilen ein. Schorndorf ist außerdem die Geburtsstadt Gottlieb Daimlers.

Durch die Streuostlandschaft Mittleres Remstal geht es nun vorbei an Urbach und Plüderhausen, wo ein Badesee zu einer kleinen Erfrischung einlädt. Jetzt geht es hinein ins Stauferland, wo der Limes an die Römer und das Kloster Lorch an die Staufer erinnern. Das Kloster tront hoch über dem Ufer der Rems und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.  

Hier radelt man ein Stück auf dem Alb-Neckar-Radweg und dann auf dem Deutschen Limes-Radweg, vorbei an den Grundmauern des Kohortenkastells Schirenhof in Richtung Schwäbisch Gmünd. An dieser ältesten Stauferstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten sollte man nicht einfach so vorbeiradeln!

Nun geht es rechts der Rems in Richtung Böbingen weiter, wo das Kohortenkastell Unterböbingen erneut an die römische Vergangenheit erinnert. In Richtung Mögglingen verläuft der Radweg leider noch ein kurzes Stück auf der stark befahrenen B29. Hier ist Vorsicht geboten und es sollte eventuell geschoben werden.

Auf dem Deutschen Limes-Radweg, der sich hier mit der Remstal-Radroute verbindet, radelt man schließlich bis nach Essingen. Dort wird nach Lauterburg abgezweigt. Schließlich erreicht man bei der Forellenzucht die Abzweigung zur Remsquelle.